Dirigent, Pianist, Komponist

Marcus Merkel

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Biografie

Der Berliner Marcus Merkel ist musikalisch vielseitig engagiert – so steht er nicht nur als Dirigent, sondern auch als Pianist, Sänger und Komponist auf der Bühne. Mit seinen eigenen Werken gewann er mehrfach Wettbewerbe wie den Deutschen Bundeswettbewerb Komposition; Preise und Stipendien erhielt er zudem als Pianist und Sänger. Seit 2014 ist er Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin.

Im Jahr 2013 gründete er die Junge Philharmonie Berlin und ist deren Chefdirigent. Als Gast dirigierte er bereits ein Festival in Kyoto (Japan) mit einem großen internationalen Studentenorchester, leitete einen Dirigier-Workshop für die Education-Abteilung der Berliner Philharmoniker und dirigierte – als Assistent von Julien Salemkour – „Le nozze di Figaro“ in Rostock. Weiterhin assistierte er Raoul Grüneis, Dirk Kaftan und Antonino Fogliani bei Opernproduktionen und CD-Aufnahmen. Für den erkrankten Julien Salemkour sprang er im Januar 2015 bei einem Konzert der Brandenburger Symphoniker ein.

Seit der Saison 2015/16 ist er an der Oper Graz als Pianist und Dirigent verpflichtet und wird in der Saison 2016/17 in „My fair Lady“, „Die Zirkusprinzessin“, „Der Nussknacker“, „Il Segreto di Susanna“ sowie „Norma“ als Dirigent zu erleben sein. Im Oktober 2016 dirigiert er mit der Nederlandse Reisopera Enschede „Ariadne auf Naxos“ in Amsterdam.

repertoire

Repertoire

Bisher dirigierte und studierte Werke.

1925

Bedenke, dass du nicht zu deinem Vergnügen musizierst, sondern zur Freude deiner Zuhörer.

Richard Strauss

Komponist

Oper

Bartók, Béla A kékszakállú herceg vára (Herzog Blaubarts Burg)
Beethoven, Ludwig van Fidelio
Händel, Georg Friedrich Xerxes
Heuberger, Richard Der Opernball
Humperdinck, Engelbert Hänsel und Gretel
Korngold, Wolfgang Die Tote Stadt
Lehàr, Franz Die Lustige Witwe
Loewe, Frederick My fair Lady
Massenet, Jules Manon
Mozart, Wolfgang Amadeus Die Zauberflöte
Le Nozze di Figaro
Puccini, Giacomo La Bohème
Tosca
Rossini, Gioacchino Guillaume Tell
Il Barbiere di Siviglia
Strauss, Johann Die Fledermaus
Styne, Jule Funny Girl
Wagner, Richard Parsifal
Weber, Carl Maria von Der Freischütz

Komponist

Werk(e)

Bach, Johann Sebastian

Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043

Bartók, Béla

Rumänische Volkstänze

Beethoven, Ludwig van

Symphonie No. 1 C-Dur op. 21
Symphonie No. 2 D-Dur op. 36
Symphonie No. 4 B-Dur op. 60
Symphonie No. 5 c-Moll op. 67
Symphonie No. 6 F-Dur op. 68
Symphonie No. 7 A-Dur op. 92
Symphonie No. 8 F-Dur op. 93

Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel „Egmont“ op. 84
Ouvertüre zum Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43
Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62

Große Fuge B-Dur op. 133

Bizet, Georges

Carmen Suite No. 1

Brahms, Johannes

Symphonie No. 1 C-Dur op. 68
Symphonie No. 2 D-Dur op. 73
Symphonie No. 3 F-Dur op. 90

Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a

Ungarischer Tanz No. 6 WoO 1

Klavierkonzert No. 2 B-Dur op. 83

Britten, Benjamin

Sinfonietta op. 1
Simple Symphony op. 4

Bruch, Max

Kol Nidrei op. 47
Violinkonzert No. 1 op. 26

Copland, Aaron

Appalachian Spring (Originalversion für 13 Instrumente)
Appalachian Spring (Version für großes Orchester)
Fanfare for the Common Man
Three Latin-American Sketches

Chou, Wen-Chung

Landscapes

Dan, Ikuma

Suite „Chikugo-gawa“ – „Kakou“

Debussy, Claude

Petite Suite (instr. Henri Büsser)
Prélude à l’apres-midi d’un faune

Dvořak, Antonin

Konzert für Violoncello und Orchester h-moll, op. 104
Symphonie No. 9 e-Moll op. 95 (B 178)
Slawische Tänze op. 46

Elgar, Edward

Salut d’amour op. 12 für Orchester
Streicherserenade op. 20

de Falla, Manuel

Danza Espagnola No. 1 aus „La vida breve“

Fauré, Gabriel

Après un rêve (Bearbeitung für Violoncello und Orchester von
Marcus Merkel)
Pelléas et Melisande op. 80 – „Sicilienne“

Glinka, Michail

Ouvertüre „Ruslan und Ludmilla“

Grieg, Edvard

2 Elegiske Melodier op. 34 für Streichorchester
Holberg Suite op. 40 für Streichorchester
Peer Gynt Suite No. 1 op. 46

Haydn, Joseph

Symphonie No. 6 D-Dur, Hob.I:6 „Le Matin“
Symphonie No. 101 D-Dur, Hob.I:101 „Clock“
Symphonie No. 104 D-Dur, Hob.I:104 „London“

Humperdinck, Engelbert

Ouvertüre und „Hexenritt“ aus „Hänsel und Gretel“

Liszt, Franz

Ungarische Rhapsody No. 2 (Instr. Doppler) S.359/4

Lutosławski, Witold

Konzert für Orchester

Mahler, Gustav

Symphonie No. 4 G-Dur, 1. Satz

Lieder eines fahrenden Gesellen

Martucci, Giuseppe

Notturno in sol per orchestra op. 70

Mascagni, Pietro

Intermezzo sinfonico aus „Cavalleria Rusticana“

Matthus, Siegfried

Phantastische Zauberträume, ein saxophonisches Märchen für Saxophonquartett und Orchester

Mendelssohn-Bartholdy, Felix

Ouvertüre „Ein Sommernachtstraum“ op. 21
Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26

Symphonie No. 4 A-Dur op. 90

Aus „Ein Sommernachtstraum“ op. 61: Ein Tanz von Rüpeln
Aus „Elias“: Vorspiel, Ouvertüre und Schlusschor

Mozart, Wolfgang Amadeus

Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ KV 620
Ouvertüre zur Oper „Le Nozze di Figaro“ KV 492

Symphonie No. 35 in D-Dur, KV 385, „Haffner“
Symphonie No. 38 in D-Dur, KV 504, „Prager“
Symphonie No. 39 in Es-Dur, KV 543
Symphonie No. 41 in C-Dur, KV 551 „Jupiter“

Fagottkonzert B-Dur KV 191

Mussorgsky, Modest

Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Prokofiev, Sergej

Peter und der Wolf

Ravel, Maurice

Alborada del gracioso
Le tombeau de Couperin
Ma mère l’oye
Rhapsodie Espagnol
Tzigane

Respighi, Ottorino

Gli uccelli P. 154

Rossini, Gioacchino

Ouvertüre „Guillaume Tell“
Ouvertüre „Il Signor Bruschino“

Saint-Saëns, Camille

Le carnaval des animaux (Karneval der Tiere)

Sarasate, Pablo

Caprice Basque für Violine und Orchester
Zigeunerweisen für Violine und Orchester

Schönberg, Arnold

Kammersymphonie No. 1 E-Dur op. 9
Kammersymphonie No. 2 es-Moll op. 38

Schostakowitsch, Dmitri

Symphonie No. 9 Es-Dur op. 70, Satz I

Schubert, Franz

Symphonie No. 5 in B-Dur D 485
Symphonie No. 6 in C-Dur D 589

Sibelius, Jean

Finlandia op. 26
Valse triste op. 44 No. 1 für Streichorchester

Violinkonzert

Smetana, Bedrich

Aus „Má vlast“:
2. Vltava (Die Moldau)
4. Z českých luhů a hájů (Aus Böhmens Hain und Flur)

Strauß, Johann

An der schönen blauen Donau
Ouvertüre zu „Die Fledermaus“
Ouvertüre zu „Der Zigeunerbaron“
Pizzicato-Polka
Radetzky-Marsch

Strauss, Richard

Don Quixote op. 35
Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28
Tod und Verklärung op. 24

Stravinsky, Igor

Concerto in Es „Dumbarton Oaks“
Pétrouchka (revidierte Fassung 1947)

Telemann, Georg Philipp

Suite in a-Moll TWV 55:a2 für Flöte und Orchester

Tschaikowsky, Peter

Streicherserenade in C-Dur op. 48
Große Suite aus dem Ballett Schwanensee op. 20
Romeo und Julia Fantasieouvertüre

Wagner, Richard

Siegfried-Idyll WWV 103
Vorspiel zu „Parsifal“
Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“ 

Weber, Carl-Maria von

Ouvertüre zu „Der Freischütz“

Komponist

Werk(e)

Brahms, Johannes Ein Deutsches Requiem op. 45
Fritzsch, Arnold hadubrant (UA)
Orff, Carl Carmina burana
termine

Termine

Die nächsten Konzerte und Vorstellungen

September

Oktober

6Okt19:30- 23:00Marcus' Premiere mit der Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss in Amsterdam!Gastspiel Nederlandse Reisopera, Dirigent: Marcus Merkel19:30 - 23:00 Koninklijk Theater Carré Amsterdam
8Okt19:30- 23:00MARCUS' LETZTE VORSTELLUNG "ARIADNE AUF NAXOS" VON RICHARD STRAUSSGastspiel Nederlandse Reisopera, Dirigent: Marcus Merkel19:30 - 23:00 Koninklijk Theater Carré Amsterdam

November

29Nov20:00- 21:00Premiere: Kurzgenuss - "Susannens Geheimnis" von Ermanno Wolf-FerrariMusikalische Leitung: Marcus Merkel20:00 - 21:00 Oper Graz Studiobühne

Dezember

4Dez20:00- 21:00Kurzgenuss - "Susannens Geheimnis" von Ermanno Wolf-FerrariMusikalische Leitung: Marcus Merkel20:00 - 21:00 Oper Graz Studiobühne
6Dez20:00- 21:00Kurzgenuss - "Susannens Geheimnis" von Ermanno Wolf-FerrariMusikalische Leitung: Marcus Merkel20:00 - 21:00 Oper Graz Studiobühne
11Dez20:00- 21:00Kurzgenuss - "Susannens Geheimnis" von Ermanno Wolf-FerrariMusikalische Leitung: Marcus Merkel20:00 - 21:00 Oper Graz Studiobühne
13Dez20:00- 21:00Letzte Vorstellung: Kurzgenuss - "Susannens Geheimnis" von Ermanno Wolf-FerrariMusikalische Leitung: Marcus Merkel20:00 - 21:00 Oper Graz Studiobühne
galerie

Galerie

Kyoto International Students Festival 2012
Einspringer bei Brandenburger Symphonikern
Frisch in Graz gelandet
Marcus im Graben
presse

Presse

  • Kleine Zeitung

    Mit hoher Sensibilität und großer Anschlagskultur fungierte der Berliner Marcus Merkel als pianistischer Partner.

    Kleine Zeitung
  • Der Neue Merker

    Was der junge Pianist an diesem Abend bei dem bekanntermaßen nicht ganz leicht zu spielenden „Parsifal“ in drei Stunden mit zwei etwa 20 Minuten langen Pausen am Flügel vollbrachte, verlangte höchste Bewunderung. Er wusste das offenbar mit großer Werkkenntnis geschickt gekürzte Stück in einer musikalischen Intensität wiederzugeben, die nicht nur das Publikum begeisterte, sondern auch die Sänger zu intensivem sängerischem und darstellerischem Engagement anregte.

    Der Neue Merker
  • Livekritik

    In Nr. 7 „Skocná“, einem Allegro assai, verwendet er viel Konzentration auf die dynamische Differenzierung der Solo- und Gruppeneinsätze, die er mit gewandter Schlagtechnik signalisiert.

    Livekritik
  • Berliner Chorspiegel

    Wer hier das Sagen hat, ist klar und unbestritten. Merkel erfüllt diesen Anspruch mit einer wohltuenden Verbindung aus musikalischer Kompetenz und sprachlicher Eloquenz. Ziemlich locker gehen die zwei Stunden Probe über die Runden, dabei intensiv, ohne Kunstpausen und mit viel Aufmerksamkeit fürs Detail.

    Berliner Chorspiegel
  • Norddeutsche Neueste Nachrichten

    Die Einstudierung leitete der deutsch-algerische Dirigent Julien Salemkour, die musikalische Leitung der Premieren überließ er seinem Assistenten. Marcus Merkel – erst 22 Jahre alt -, Student der Universität der Künste Berlin, führte das Orchester der HMT, Solisten und Chor hervorragend, mit klarem Blick für den großen musikalischen Bogen und seine spannungsvolle Gliederung. Jubel und Bravorufe für eine tolle Opernaufführung, von der man noch lange reden wird!

    Norddeutsche Neueste Nachrichten
  • Der Opernfreund

    Die beiden Instrumentalisten sind exzellent: der junge Dirigent Marcus Merkel am Klavier und der Solocellist der Grazer Philharmoniker Gergely Mohl. Sie schaffen einen poetischen, aber auch immer wieder rhythmisch akzentuierten Klangteppich für die junge Sängerin, die im Mittelpunkt dieses 70 Minuten dauernden Abends steht und damit einen großen und verdienten Erfolg feiert.

    Der Opernfreund
  • Kleine Zeitung

    Mit hoher Sensibilität und großer Anschlagskultur fungierte der Berliner Marcus Merkel als pianistischer Partner.

    Kleine Zeitung
  • Der Neue Merker

    Was der junge Pianist an diesem Abend bei dem bekanntermaßen nicht ganz leicht zu spielenden „Parsifal“ in drei Stunden mit zwei etwa 20 Minuten langen Pausen am Flügel vollbrachte, verlangte höchste Bewunderung. Er wusste das offenbar mit großer Werkkenntnis geschickt gekürzte Stück in einer musikalischen Intensität wiederzugeben, die nicht nur das Publikum begeisterte, sondern auch die Sänger zu intensivem sängerischem und darstellerischem Engagement anregte.

    Der Neue Merker
  • Livekritik

    In Nr. 7 „Skocná“, einem Allegro assai, verwendet er viel Konzentration auf die dynamische Differenzierung der Solo- und Gruppeneinsätze, die er mit gewandter Schlagtechnik signalisiert.

    Livekritik
  • Berliner Chorspiegel

    Wer hier das Sagen hat, ist klar und unbestritten. Merkel erfüllt diesen Anspruch mit einer wohltuenden Verbindung aus musikalischer Kompetenz und sprachlicher Eloquenz. Ziemlich locker gehen die zwei Stunden Probe über die Runden, dabei intensiv, ohne Kunstpausen und mit viel Aufmerksamkeit fürs Detail.

    Berliner Chorspiegel
  • Norddeutsche Neueste Nachrichten

    Die Einstudierung leitete der deutsch-algerische Dirigent Julien Salemkour, die musikalische Leitung der Premieren überließ er seinem Assistenten. Marcus Merkel – erst 22 Jahre alt -, Student der Universität der Künste Berlin, führte das Orchester der HMT, Solisten und Chor hervorragend, mit klarem Blick für den großen musikalischen Bogen und seine spannungsvolle Gliederung. Jubel und Bravorufe für eine tolle Opernaufführung, von der man noch lange reden wird!

    Norddeutsche Neueste Nachrichten
  • Der Opernfreund

    Die beiden Instrumentalisten sind exzellent: der junge Dirigent Marcus Merkel am Klavier und der Solocellist der Grazer Philharmoniker Gergely Mohl. Sie schaffen einen poetischen, aber auch immer wieder rhythmisch akzentuierten Klangteppich für die junge Sängerin, die im Mittelpunkt dieses 70 Minuten dauernden Abends steht und damit einen großen und verdienten Erfolg feiert.

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